Montag, 9. Oktober 2017

[Rezension] Hot Mama von Jennifer Estep



Titel: Hot Mama (Bigtime 2) | Autor: Jennifer Estep
Verlag: Piper
Preis: Ebook 3,99€ / Taschenbuch 13,00€ | Seitenzahl: 400


[Klappentext]
Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte …


Das Cover des Bandes fand ich toll. Es ist auffällig und spricht mich sofort an. Vor allem passt es aber perfekt zu der Geschichte.

Nach Karma Girl war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Die Idee mit den Superhelden finde ich toll und auch, wie einfach man diese in der Geschichte akzeptieren kann. Jedoch fand ich diesen Teil sehr schwach, im Gegensatz zu Band 1 der Reihe.

Das lag zum einen an Fiona, die ich im ersten Teil schon verachtet habe. Ich finde sie oberflächlich, was aber ihre Art ist. Sie ist hochnäsig und eingebildet und genau das ging mir tierisch auf die Nerven. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden. Ansonsten sind die Charaktere gut charakterisiert und durchdacht.

Zum anderen hat mich genervt, dass man ab Seite 100 schon wusste, wer die zwei Superschurkinnen sind und auch die Identität von Johnny Angel war von vornherein klar. Das fand ich schade und hat mir die Lust an der Geschichte genommen, weswegen sie sich wie Kaugummi gezogen hat.

Sprachlich war das Buch gut. Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass Fiona ein kleines Mädchen ist, aber das ist eben der Stil der Autorin, der besser zu Jugendromanen passt. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Die Autorin beschreibt sehr bildlich und das mag ich an den Geschichten von Jennifer Estep.


Alles in allem fand ich die Geschichte mehr enttäuschend, als interessant. Das lag zum einem an der schwierigen Charakter, der sehr gut rübergebracht wurde. Zum anderen an der viel zu vorhersehbaren Geschichte. Es gab keine Überraschung und die Geschichte ist so verlaufen, wie man es erwartet hat.


Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Piper für das Rezensionsexemplar.

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