Samstag, 2. September 2017

[Interview inklusive Gewinnspiel] mit Anke Unger






Hallo ihr Lieben,

hiermit geht es schon in die nächste Runde der Autorenvorstellungen.

Diesmal haben wir versucht, so viel wie möglich aus Anke Unger heraus zu kitzeln und hoffen, dass ihr genauso viel Spaß dabei habt wie wir.

Hier ist nun das Interview:



Liebe Anke,

Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, um all unsere Fragen zu beantworten.

Das mache ich doch gerne.

Kannst du dich einmal kurz in 3 Sätzen vorstellen?

Ich bin 50 Jahre alt und lebe seit über zehn Jahren mit meiner Familie in Schweden.

Seit meiner Jugend bin ich besessen vom Schreiben und es ist seitdem immer schlimmer geworden :-) 

In diesem Jahr ging der Traum meines Lebens in Erfüllung: Ich durfte meine Fantasy-Serie „Die Chroniken der Götter“ veröffentlichen, von der im September der dritte Band erscheint.



Das freut mich, dass dein Traum in Erfüllung ging. Du hast dieses Jahr mit „Göttin der Dunkelheit“, den ersten Band der „ Die Chroniken der Götter“-Reihe, dein Debüt veröffentlicht. Was war es für ein Gefühl deine eigene Geschichte veröffentlicht zu sehen?

Der helle Wahnsinn. Ich habe mein ganzes Leben davon geträumt und war gleichzeitig überzeugt, dass ich sowieso nie einen Verlag finde, weil die Chancen dafür einfach zu gering sind. Ich hatte schon eine fertige Planung, wann und wie ich mein Projekt als Selfpublisherin veröffentliche und hatte auch bereits Angebote bei verschiedenen print-on-demand-Druckereien eingeholt.

Als ich im März die Zusage von Carlsen (Dark Diamonds) bekam, dass sie von meiner Fantasy-Reihe überzeugt sind, hat es mich komplett aus den Socken gehauen. Ich hatte geschlagene zwölf Wochen lang konstantes Magengrimmen und Übelkeit, weil ich so hyperaufgeregt war. Ich konnte mich überhaupt nicht beruhigen, war sozusagen nonstop nervös. Der Gipfel war, dass es mir nicht gelungen ist, das Belegexemplar meines eigenen Buches eine Woche vor dem Erscheinungstermin herunterzuladen. Ich kam mit dem E-Book-Reader nicht klar, den ich mir extra zu dem Zweck gekauft hatte. Bin sowieso eine technische Niete. Ich musste tatsächlich mit dem Reader zu einem PC-Spezialisten, der das dann für mich erledigt hat. Dann bin ich verzückt lächelnd mit meinem Reader zu allen meinen Bekannten gelaufen und habe es in meiner Familie herumgezeigt. Viele haben sich gewundert, meine Mutter fand es schrecklich, erstaunlicherweise habe ich aber auch sehr viele positive Rückmeldungen von Bekannten bekommen, von denen ich nichts erwartet hatte.

Ich bin eine glückliche Autorin! Es ist ein grandioses Gefühl, sich seinen Lebenstraum erfüllen zu dürfen. Und das wirklich allerschönste sind diese süßen Mails von Leserinnen, denen meine Geschichten gefallen, manchmal habe ich schon fast geheult vor Wonne. Allerdings habe ich auch schon schlimme Kritiken bekommen. Das ist schwer zu ertragen, trifft so richtig ins Mark. Meistens denke ich nach dem ersten Lesen: „Ich schreibe nie wieder eine Zeile und melde mich bei Facebook ab.“ Aber manchmal sagen die kritischen Stimmen auch Dinge, die mir einleuchten und ich nehme mir das wirklich zu Herzen und versuche daraus zu lernen. Zum Beispiel  hat eine Bloggerin darüber gestöhnt, dass das Kampfkapitel in Band 2 viel zu lang ist und es leichter zu lesen wäre mit kürzeren Kapiteln. Ich saß zu dem Zeitpunkt gerade an der Korrektur von Band 3 und auch in dem Band gab es ellenlange Kapitel. Die habe ich daraufhin systematisch in Unterkapitel unterteilt, wodurch es sich nicht nur leichter lesen lässt, sondern sich auch noch die Spannung erhöht. Deshalb bin ich dieser Bloggerin jetzt sogar dankbar für den Hinweis. Und während ich noch daran korrigierte, bekam ich schon wieder eine Nachricht von einer total lieben Bloggerin, die mit mir geschimpft hat, weil sie bis nachts um 1.45 Uhr an meinem Buch lesen musste und nicht aufhören konnte.  Ich kann gar nicht beschreiben, wie herrlich sich das anfühlt!
Hihi, ja das glaube ich dir. Das muss ein herrliches Gefühl sein. Schön finde ich auch, dass du die Kritik annehmen und umsetzen kannst. Das ist sicherlich eine ganz besondere Fähigkeit.
Kannst du uns für diejenigen, die deine Bücher noch gar nicht kennen, erzählen, worum es in deiner Reihe geht und wie du auf die Idee zu den „Chroniken der Götter“ kamst? Haben dich spezielle Ereignisse oder Personen dazu inspiriert?

Ursprünglich wollte ich eigentlich nur eine Liebesgeschichte in einer düster-bedrohlichen fantastischen Welt schreiben. Natürlich sollte die Welt am Ende auch gerettet werden, so wie das in praktisch allen Fantasy-Geschichten der Fall ist. Ich wollte gerne Hexen, Zauberei, Tempel, Götter, Schwertkämpfe, Flüche und am besten auch noch einen ganzen Schwung Prinzen, Prinzessinnen, Schlösser und Königskronen in meiner Geschichte haben. In den ersten Jahren habe ich mich aber sehr schwergetan, eine klare Struktur in die Geschichte zu bringen und lange Zeit auch keinen blassen Schimmer gehabt, gegen wen sie eigentlich kämpfen und was für ein Ende es geben soll. Am Anfang habe ich eigentlich nur Kapitel über die verschiedenen Charaktere geschrieben, um alle meine handelnden Personen genauer kennenzulernen. Die Kapitel für sich waren ganz nett, aber sie hingen nicht zusammen.  Erst in einem zweiten Schritt habe ich eine zusammenhängende Handlung entworfen und weil das auch viel Zeit gekostet hat, ist die Welt bei den diversen Überarbeitungen immer bunter geworden. Das Land ist größer geworden, die Landschaft vielfältiger, Götter sind hinzugekommen und die drei Völker sind entstanden. Es war also ungefähr so wie in der Bibel, an jedem Wochentag habe ich etwas anderes erschaffen :-) Die Götter haben mich jedoch gleich besonders in den Bann gezogen und darum habe ich ihre Rolle immer mehr erweitert. Auch die Kämpfe fand ich super spannend, so dass ich mir mit Freuden immer neue Varianten ausgedacht habe.

Am Anfang war Areshva mal eine freundliche und sogar edelmütige Figur. Ich war als Kind begeisterter Fan der Winnetou-Verfilmungen. Es hat mich nur frustriert, dass es so männerzentrierte Filme sind, denn ich habe mir einen Indianerfilm mit einer weiblichen Hauptfigur gewünscht. Areshva war am Anfang genau so ein Charakter. Edel, stark und allen anderen überlegen, so wie Winnetou, hat sie ständig Leute gerettet, die Probleme hatten. Aber irgendwann hatte ich einen inneren Umschwung und fand so eine Heldin langweilig. Stark und anderen überlegen sollte sie gerne bleiben, aber ihren Charakter habe ich verdüstert und alles Edelmütige einfach auf ihren gedachten Traummann geschoben. So ist Silvrin entstanden. Diesen Kontrast zwischen einer düsteren Heldin und ihrem gutherzigen Geliebten fand ich ungeheuer faszinierend.

Das ist es tatsächlich und die Umsetzung ist dir wirklich gut gelungen. Magst du uns deine beiden Hauptprotagonisten Areshva und Silvrin noch etwas näher vorstellen? Was würdest du sagen ist jeweils die stärkste und was die schwächste Eigenschaft von den beiden?

Areshvas stärkste Eigenschaft ist ihre Zielstrebigkeit. Sie verfolgt ihre Ziele mit eisernem Willen, und jedesmal, wenn ein Hindernis auftaucht, ist sie sehr erfinderisch darin, es zu überwinden. Ihre Liebe zu Silvrin scheint ihre Schwäche zu sein, denn sie steht immer wieder dem Erreichen ihrer Ziele im Weg.

Silvrins Stärke ist seine Zuverlässigkeit, Geradlinigkeit und sein gutes Herz. Und dass er daran festhält, auch wenn er dadurch Verluste erleidet oder sogar in Lebensgefahr gerät. Ich finde das absolut rührend, wenn ein Mensch derartig unerschütterlich verlässlich sein kann. Genau das ist aber auch seine Schwäche, denn ein Feind kann diese Charaktereigenschaft gegen ihn ausnutzen.

Stärken und Schwächen liegen manchmal so nah. Wie sieht generell eine Schreibphase bei dir aus? Planst du von vornherein ein Buch durch und auch wann du schreibst? Oder lässt du es einfach auf dich zukommen? Brauchst du eine bestimmte Atmosphäre zum Schreiben?
Ich habe in den ersten Jahren einfach drauflosgeschrieben – und ich würde das nie wieder so machen. Ich musste diese Geschichte mehrfach neu schreiben, weil der Plot einfach nicht gestimmt hat. Das wäre mir nicht passiert, wenn ich ihn vorher geplant habe. Inzwischen mache ich es so, dass ich zuerst einen sehr groben Plot entwerfe und dann alle Kapitel einzeln vorplotte. Was passiert in dem Kapitel, welchen Höhepunkt/Wendepunkt gibt es. Ich fange ein Kapitel nur an zu schreiben, wenn ich schon vorher im Kopf habe, wohin das Kapitel führen soll. Nur dann macht es mir auch Spaß. Ich freue mich dann immer schon auf den „Clou“ des Kapitels.



Welche Atmosphäre ich brauche: Da kann ich nicht so wählerisch sein. Jahrelang waren meine Tage so ausgefüllt mit Alltag, Job und Familie, dass ich schon froh war, wenn ich mir mal zehn Minuten zum Schreiben abknappsen konnte. Wunderdinge kann man da nicht vollbringen. Am effektivsten bin ich nachts, wenn das Haus still ist und mich niemand stört. Ruhe ist etwas Wunderbares.
Wem sagst du das? Ich bin genauso nachtaktiv :-D
Wie steht deine Familie zu deinem Autorenleben? Bekommst du eher Unterstützung oder ist man dort auch mal genervt, wenn du viel Zeit mit dem Schreiben verbringst?


Mein Mann ist ein sehr nutzenorientierter Mensch, der viel arbeitet und am Tag hunderte Dinge erledigt. Mich hinzusetzen und zu schreiben, während er in Haus und Garten werkelt und immer neue Werke in Bewegung setzt, konnte ich früher nicht bringen. Deshalb habe ich nur in meiner knappen Freizeit oder auch mal bei der Arbeit geschrieben. Ich habe mich jahrelang nicht mal getraut ihm überhaupt zu sagen, dass mich das total nutzlose Fantasieren mit Worten begeistert. Irgendwann war mein Projekt allerdings trotz der Zeitnot bereits so ausgeufert (Es erstreckte sich über vier dicke Aktenordner) und mein innerer Drang zu schreiben so groß geworden, dass ich mich gezwungen sah, es ihm zu zeigen. Ich wusste, dass er Fantasy nicht liest und Harry Potter fand er blöd. Erwartungsgemäß war er von meiner Geschichte nicht wirklich begeistert und hatte auch nicht wirklich Lust, mir mehr Raum dafür zu geben. Aber weil er gesehen hat, dass ich besessen davon war, hat er mit den Achseln gezuckt und mich machen lassen – unter der Bedingung, dass ich es nicht übertreibe. Danach habe ich auch meinen Kindern davon erzählt. Ich habe zwei Kinder, die nicht lesen mögen. Ich weiß nicht warum. Als sie klein waren, habe ich ihnen alle Kinderbücher vorgelesen, die ich nur in die Finger bekam und sie liebten es. Aber selber lesen – nö. Als sie älter wurden, habe ich alle die Bücher gelesen, die sie in der Schule lesen mussten und habe sie genötigt, mit mir darüber zu diskutieren. Ich hätte das als Kind toll gefunden, wenn meine Eltern das mit mir gemacht hätten. Meine Kinder jedoch – nö.  Deshalb dachte ich, sie würden mit meinen schriftstellerischen Ambitionen auch nichts anfangen können. War aber nicht so. Sie stehen da manchmal, grinsen mich an: Schreibst du etwa wieder an deiner Geschichte? Sobald Kinder oder Mann in der Tür stehen, werde ich knallrot, finde alles total bescheuert, was ich gerade geschrieben habe und bin nicht in der Lage auch nur ein Wort hinzuzufügen. Anfangs dachte mein Mann, ich hätte einen anderen. Weil ich immer und ständig rot geworden bin, wenn er herein kam. Aber er hat es dann schon kapiert. Eines Tages, das war letztes Jahr im Sommer, kam er zu mir herein und sagte, sag mal, wie oft willst du das eigentlich noch korrigieren? Irgendwann muss man sich einen Ruck geben und sagen, jetzt ist es fertig. Zu dem Zeitpunkt war ich diesem Punkt auch schon sehr nahe. Es war trotzdem eine schwere Entscheidung zu sagen: Noch besser kann ich es nicht mehr machen, jetzt gehe ich damit an die Öffentlichkeit. Interessanterweise hat sich die Einstellung meines Mannes zu meiner Schreiberei seitdem geändert. Es gefällt ihm, dass ich das Projekt zu Ende gebracht habe und tatsächlich etwas daraus mache. Das hat ja jahrelang nicht so ausgesehen. Ja, er hat sogar zuletzt mal ein Kapitel von mir gelesen.

Juhu, das freut mich für dich :-) Aber mit seiner Vermutung hatte er wohl recht. Du hattest einen anderen: Silvrin :-P *lach*
„Die Chroniken der Götter“ waren ursprünglich als zweibändige Reihe angekündigt. Nach dem Ende von Band zwei habe ich auch definitiv auf mehr gehofft. Wie kam es dazu, dass wir nun doch mehr lesen dürfen?


Die Reihe hatte ich von Anfang an länger geplant, aber der Verlag hat die Veröffentlichung der Fortsetzung davon abhängig gemacht, ob die ersten beiden Bände bei den Lesern gut ankommen.

Puh, dann haben wir ja Glück gehabt, dass es gut ankam und wir nun bald noch mehr lesen können.
Kannst du uns verraten, was uns in Band 3 „Sog der Finsternis“, der am 28.09.2017 erscheint, erwartet? Und gibt es auch schon ein Veröffentlichungsdatum für den vierten Band „Der verfluchte Ring“?


Ihr dürft schon mal etwas Mitleid mit Areshva haben. Band 2 war ja schon dunkel, aber im dritten Band wird es richtig zappenduster. Da muss sie gegen die mächtigste Hexe des Landes kämpfen und ihren Geliebten Silvrin aus der Burg ihres Vaters befreien, die unter einem Magiebann steht, sodass sie auf der Burg nicht hexen kann. Das sind sehr dramatische Szenen. Außerdem lernt ihr die 12jährige Pirina näher kennen, die bei einer Sekte aufgewachsen ist und Areshva aufgrund von Zeichen ihrer Sekte für die Retterin der Welt hält. Und das, obwohl sich Areshva überhaupt nicht wie eine Retterin verhält. Pirina (das Mädchen auf dem Cover) ist sehr niedlich und ich liebe sie!
Band 4 erscheint übrigens nur einen Monat später, am 26. Oktober.



Da müssen wir Gott sei Dank nicht mehr so lange warten.
Die Cover deiner Reihe passen alle sehr gut zusammen. Erst vor Kurzem hast du auch die beiden zu Band 3 und 4 veröffentlicht und auch sie sehen wieder wunderschön aus. Hattest du bei den Covern Mitspracherecht?
Ja, das hatte ich. Das Cover von Areshva hat mir auf Anhieb gefallen. Für Silvrin gab es zuerst ein anderes Cover, auf dem war er dunkelhaarig und streng abgebildet. Den Entwurf habe ich zurückgewiesen, weil ich fand, dass er überhaupt nicht gepasst hat. Es ist doch gerade ein zentrales Moment, dass Areshva eine Dunkle ist und Silvrin ein Heller, deshalb habe ich Wert darauf gelegt, dass man die blonden Haare von Silvrin sowie seinen guten Charakter schon auf dem Cover sieht. Für Band 3 und 4 hatten wir ein kleines Brainstorming, meine Betreuerin und ich, und haben überlegt, wen wir da auf dem Cover
präsentieren.  Für den dritten Band war Pirina sofort eine klare Kandidatin, weil sie auch eine größere Rolle darin hat. Beim vierten Band haben wir geschwankt zwischen Prinzessin Isimela und der Priesterin Kirisha von Pallanthia, die sich sicherlich auch sehr gut präsentiert hätte. Aber wir haben dann doch der Prinzessin den Vorrang gegeben. Was mir besonders gefällt ist jeweils der Ausdruck der beiden Charaktere. Pirina von Band 3 wirkt auf dem Cover sehr süß, unschuldig und ängstlich und genauso ist sie auch. Dagegen macht Prinzessin Isimela auf dem Cover von Band 4 eher einen etwas arroganten und rechthaberischen Eindruck, der es ebenfalls sehr gut trifft. Ich finde, da hat das Team von den Diamonds wirklich perfekte Arbeit geleistet. Meine Betreuerin hat mir erzählt, dass sie besonders für das Bild der Prinzessin sehr lange probiert und diskutiert haben.

Das ist ihnen wirklich gut gelungen. Mir gefällt besonders das Cover von Band 4 sehr gut.
Kannst du dir vorstellen, auch in anderen Genres Bücher zu schreiben?


Ich träume schon lange davon, mal eine Märchenadaptation zu schreiben.  Ich liebe Märchen und stelle es mir faszinierend vor, eins davon mal neu zu „verföhnen“ (Wer den Film gesehen hat, weiß, worauf ich anspiele). 

Hihi oh ja. Sehr gute Anspielung.
Hast du noch andere (geheime) Projekte, an denen du gerade schreibst oder die uns dieses Jahr noch erwarten? Und falls ja, kannst du uns (in deine Geheimnisse) einweihen?


Tja, bei mir stapeln sich inzwischen sechs Aktenordner. Ich drucke nämlich alles aus, was ich schreibe, weil ich panische Angst davor habe, es könnte irgendwo im Äther verschwinden. Die Ordner enthalten insgesamt zwei Reihen, die leider wirklich fürchterlich geheim sind. Dem Verlag habe ich davon schon erzählt, bin auch (glaube ich) auf positive Resonanz gestoßen und hoffe sehr, dass sie darauf noch anbeißen. Beide Projekte sind im gleichen Genre wie die Chroniken der Götter und ich finde, sie sind noch viel besser als die Areshva-Reihe. Projekt 1 hat den Arbeitstitel „Fake Witch“, es geht um eine Wasserhexe ohne Kräfte, die in eine magisch hervorgerufene Identitätskrise gerät. Die Reihe ist witzig, nicht ganz so düster wie meine jetzige, dafür aber rasant und voller unerwarteter Wendungen. Projekt 2 läuft unter dem Arbeitstitel „Prinz der Dunkelheit“. Dazu sage ich jetzt mal nichts, außer dass ich schockverliebt bin, dass darin ein finsteres Abenteuer das nächste jagt und vor allem, dass ich noch nie so eine tolle Liebesgeschichte fabriziert habe.

Das hört sich ja spannend an. Dann drücken wir mal die Daumen, dass es bald mit einer Veröffentlichung klappen wird.
Stell dir vor, du begegnest einer guten Fee und hast drei Wünsche frei: Was würdest du dir wünschen?
1 – Dass meine Kinder ein gutes Leben haben werden
2 – Dass mein Mann und ich uns die Romantik im Leben auch weiter bewahren können
3 – Dass alle meine Schreibprojekte in die Welt hinausflattern dürfen und dort freundlich (vielleicht sogar begeistert) empfangen werden

Jetzt noch kurz ein paar Stichpunktfragen:

Kaffee oder Tee?
 

Kakao :-)

Party oder Fernsehabend?
Fernsehabend. Ich bin nicht so die Partykanone und mag gerne kuscheln.


Buch oder ebook?
Buch! Mit einer Einschränkung: Im Urlaub, wenn man keinen Platz für Gepäck hat, oder auch in der Mittagspause bei der Arbeit sind Ebooks ungeheuer praktisch.


Sommer oder Winter?
Sommer!


Stadt oder Land?

Land!


Blond oder dunkelhaarig (bei Männern)?
Dunkel!
Falls sich jetzt jemand wundert, warum Silvrin blond ist: natürlich deshalb, weil Areshva schon dunkel ist. Da wollte ich gerne den Gegensatz haben. Aber persönlich mag ich lieber dunkelhaarige Männer.


Süß oder salzig?

Süß!


Duschen oder Baden?
Duschen. Baden dauert zu lange – die Zeit brauche ich zum Schreiben.


Liebe Anke, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und dich so offen unseren Fragen gestellt hast. Wir hoffen jetzt mal, dass wir den Leuten Lust auf deine Geschichten gemacht haben ;-)


Nun haben wir noch ein Gewinnspiel für euch.
Die liebe Anke stellt folgende Preise für euch zur Verfügung:


1. Preis: ein Ebook nach Wunsch und Goodies
2. Preis: ein Notizbuch und Goodies
3. Preis: Goodies


Es wird drei Gewinner geben. Kein Gewinner kann mehr als einen Preis gewinnen.




Was ihr machen müsst, um im Lostopf zu landen? Verratet uns in den Kommentaren, ob ihr schon "Die Chroniken der Götter" von Anke Unger kennt und falls ja, wer euer Lieblingscharakter ist? Falls nein, was euch an der Reihe reizt? 


Um weitere Lose zu ergattern, könnt ihr Folgendes machen:

*Besucht die Autorenseite von Anke Unger und liked ihre Seite
*Liked unsere Seite oder/und folgt uns auf unserem Blog
*Teilt diesen Beitrag mit anderen

- Das Gewinnspiel läuft bis zum 06.09.2017 um 23.59 Uhr.
- Der Gewinner wird innerhalb von 3 Tagen auf unserem Blog bekannt gegeben.
- Gewinnspielteilnahme ab 18 oder mit Einverständnis der Eltern
- Der Versand wird nur nach Deutschland übernommen. Gewinner aus anderen Ländern können gerne teilnehmen, müssen aber die Versandkosten selbst tragen.
- Keine Haftung bei Verlust auf dem Postweg.
- Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Kommentare:

  1. Wundervolles Interview! Ich habe den 1.Band aufm Reader,wird demnächst gelesen;)

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    1. Hallo Britta! Schön dich wiederzutreffen. Du warst ja schon bei der Releaseparty dabei. Bin sehr gespannt, wie dir das Buch gefällt!

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    2. Hallo Anke:) Das ist ja schön,dass Du Dich an mich erinnerst:)

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  2. Hallo ihr beiden,

    Ich kenne die Reihe bisher noch nicht. Mich reizt daran am meisten, die Gegend in der es spielt, wie es wohl geschildert wird. Und auch die Götter.

    Liebe Grüße,
    Corpus (Karl)

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    1. Hallo Karl! Es freut mich, dass du hier dabei bist. Ich habe mich schon immer für "Göttliches" in allen möglichen Formen interessiert und habe sogar mal für einen Nonnenorden gearbeitet (nicht als Nonne). Die Erfindung meiner Götter in diesem Buch hat mir besonders viel Freude gemacht. Auch die mittelalterlich-magische Naturwelt dieser Geschichte mag ich sehr. Vielleicht ist es ja etwas für dich.

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  3. Guten Morgen,
    Klasse Interview.
    Ich habe Band eins gelesen und meine lieblingsfigur ist Silvrin.
    Liebe Grüße

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  4. Hallo Ramona, schön von dir zu hören und ich freue mich, dass du mitdiskutierst. Wenn du Silvrin magst, wird dir Band 2 bestimmt gefallen, da steht ihm nämlich noch einiges bevor und ich liebe die Entwicklung, die er darin macht!

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  5. Hallöchen,
    die Reihe klingt total interessant. Ich bin ein geoßer Fantasy Fan und das Thema Götter, hat mich immer fasziniert. Die Reihe werde ich mir merken. ;)
    Anastasia

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    1. Hallo Anastasia, herzlich willkommen, ich freue mich, dass du hier mitdiskutierst! Ich habe übrigens auch eine Homepage: www.chroniken-der-goetter.jimdo.com Wenn du Lust hast, kannst du da ja mal schmökern.

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  6. Hallo :-)
    Ich kenne es bisher leider noch nicht, aber da scheine ich echt was verpasst zu haben und muss das wohl ganz schnell nachholen. Ich liebe Fantasy und was ich bisher mit Göttern gelesen habe war immer göttlich.
    Es klingt sehr interessant und die Bilder sind sehr vielversprechend :-)
    Ich wünsche der Autorin weiterhin so viel Erfolg und gute Geschichten im Kopf, die sie mit uns teilt.
    LG Manu

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    1. Liebe Manuela! Wie schön, das du in unsere Runde gefunden hast und ich freue mich auch sehr, dass du dich für meine Fantasy-Reihe interessierst!

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  7. Ich kenne weder die Reihe noch die Autorin, aber das Interview und die Cover machen neugierig ��

    Grüße
    Sabina Schneider

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    1. Guten Abend Sabina!
      Es freut mich, dass es dir gefallen hat! Schau doch mal bei meiner Releaseparty auf Facebook vorbei. Sie startet am 24. September und heißt "flashmob- und releaseparty September-Diamanten 2017". Herzlich willkommen!

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  8. Huhu!

    Ein sehr schönes Interview! :-)

    Aber warum war deine Mutter denn entsetzt, Anke?! Das ist ja schade... Schön, dass die Rückmeldungen ansonsten positiv waren!

    Ich finde es toll, wenn eine Autorin empfänglich für konstruktive Kritik ist! Natürlich gibt es auch negative Kritik, die alles andere als konstruktiv ist, das lässt sich sicher sehr schwer verarbeiten.

    Wie schade, dass deine Kinder nicht so fürs Lesen zu begeistern sind! Vielleicht kommt da ja irgendwann noch ein Umschwung, es gibt ja durchaus Menschen, die erst später im Leben ein Buch entdecken, dass sie so lieben, dass sie danach noch mehr lesen wollen.

    Das Mädchen auf dem Cover sieht für mich deutlich älter aus als 12! Ich hätte sie so auf mindestes 18 geschätzt. ;-)

    Ich muss zugeben, dass ich von Anke noch nichts gelesen habe, aber jetzt bin ich richtig neugierig auf ihre Bücher! Für das Gewinnspiel bin ich ja zu spät dran, aber ich werde den ersten Band mal auf die Wunschliste setzen. :-)

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    1. Liebe Mikka, ich fühle mich geehrt, Teil deiner Kreuzfahrt zu sein und freue mich sehr, dass Katha Areti dich für meine Bücher begeistern konnte. Zu Pirina: Du hast Recht, sie sieht auf dem Cover deutlich älter aus. Der Verlag hat gemeint, ein Kind auf dem Cover würde die Leser verleiten zu glauben, es wäre ein Kinderbuch. Deshalb sieht sie also dort älter aus als sie ist. Was meine eigenen Kinder betrifft: Ich habe ja auch noch Hoffnung, dass sie sich irgendwann noch für Bücher begeistern werden.
      Wenn du Lust hast, lade ich dich gerne auf meine Releaseparty für "Sog der Finsternis" ein, die am nächsten Sonntag beginnt. https://www.facebook.com/events/129778880986734/
      Ich habe für die Party einen kleinen Trailer gebastelt und wir werden auch Quiz und Späße veranstalten. Würde mich sehr freuen, wenn du dabei sein möchtest!

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    2. Huhu Anke,

      ich habe mich in die Veranstaltung auf FB mal eingetragen! :-)

      LG,
      Mikka

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