Montag, 8. Mai 2017

[Rezension] Alice - Follow the White von Stephanie Kempin


 
Titel: Alice - Follow the White | Autor: Stephane Kempin
Verlag: Papierverzierer Verlag
Preis: E-Book 2,99€ / Taschenbuch 13,95 | Seitenzahl: 328
 
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
 


 
Das Cover wirkt einerseits sehr schlicht, aber es passt sehr gut zur Geschichte und macht Lust darauf, sich das Buch zu kaufen. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Dass ich mich für diese Geschichte entschieden habe, liegt daran, dass die Geschichten um Alice mich schon immer fasziniert haben. Bei der Umsetzung musste ich jedoch erst einmal schlucken. Ich bin eher weniger der Fan von Zombiegeschichten und mache immer einen großen Bogen darum. Trotzdem fand ich die Geschichte nett und als guten Zeitvertreib.

Was mir den Einstieg etwas erschwert hat, war der etwas distanzierte Schreibstil. Der Hauptteil der Geschichte ist in der dritten Person geschrieben und lässt die Protagonisten unnahbar wirken. Gleichzeitig wirkt alles so sarkastisch, was die Geschichte unglaubwürdig erscheinen lässt. Was mir aber gefallen hat, war der sehr bildliche Schreibstil, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte.

Wie oben schon erwähnt, wirkten die Protas etwas unnahbar, was mir den Einstieg erschwert hat. Trotzdem waren diese sehr gut durchdacht und konnten sich in der Geschichte entwickeln und entfalten, so dass es Spaß gemacht hat, dieses zu beobachten. Außerdem waren sie sehr vielschichtig und boten eine gute Abwechslung.
 

Alles in allem eine gute Geschichte, die mich nicht zu 100 Prozent begeistern konnte, was jedoch weniger an der Geschichte lag. Die Charaktere waren gut durchdacht und konnten sich gut entwickeln. Auch die Geschichte um Alice wurde gut umgesetzt. Meine Schwierigkeiten waren der distanzierte Schreibstil und die Tatsache, dass es um Zombies geht. Wer Zombiegeschichten mag, wird dieses Buch lieben.
Deswegen gibt es:
3 von 5 Schmetterlingen
 
Ich danke dem Papierverzierer Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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